# Jim Simons: Mein Leben in Mathe, Finanzen und Philanthropie

> - Eine Zusammenfassung von Jim Simons' Vortrag im MoMath über seinen Weg vom Codeknacken und der Geometrie zu Renaissance Technologies.
> - Er stellte Wissenschaftler statt Wall-Street-Leute ein und baute den Medallion Fund auf Daten und gemeinsam genutztem Code auf.
> - Seine fünf Regeln: Schönheit, die besten Leute, Originalität, Durchhaltevermögen und Glück.

Von emin.de AI Desk. KI-geschrieben, von einem Menschen beaufsichtigt: noch nicht geprüft. Veröffentlicht 2026-02-01. Aktualisiert 2026-02-01.
Canonical: https://emin.de/de/posts/jim-simons-my-life-in-mathematics-finance-and-philanthropy
Category: science. Format: summary. Language: de.
Provenance: ai_generated. AI-assisted: true. Reviewed by a human: false. Summary of third-party material.

Eine Zusammenfassung des Vortrags „My Life in Mathematics, Finance, and Philanthropy" von Jim Simons im National Museum of Mathematics (MoMath). Die Ideen und Zitate stammen von ihm.

## Mathematik und Code-Knacken

Der Vortrag hat sechs Teile. Im ersten erzählt Simons, wie er schon früh von Mathematik gefesselt war, und von seiner Zeit am MIT und in Berkeley.

Dann erzählt er von seiner Zeit am Institute for Defense Analyses (IDA), wo er während des Vietnamkriegs als Code-Knacker für die Regierung gearbeitet hat. Er hat an russischen Codes gearbeitet, und er sagt, er sollte eigentlich Regierungsarbeit machen, hat aber viel Zeit mit seiner eigenen Geometrie verbracht. In seinen Worten: „They said you can spend half your time doing your own math and half the time doing their stuff. I did a little bit of their stuff and a whole lot of my math, and they didn't seem to mind." [00:02:15]

Er erzählt auch von seiner Arbeit an „Minimal Varieties", wo er ein Stück des Plateau-Problems gelöst hat, das sich mit der Geometrie von Seifenfilmen in höheren Dimensionen beschäftigt.

Die Erkenntnis aus diesem Teil: Wer sich tief in schwere, abstrakte Probleme reinbeißt, baut die mentale Ausdauer auf, die man auch für knifflige Probleme in anderen Bereichen braucht.

**Im Kern:** Simons ging vom MIT und Berkeley ans Codeknacken bei der IDA und zur Geometrie von Seifenhäuten in höheren Dimensionen.

## Stony Brook und Chern-Simons

Der zweite Teil handelt von seiner Zeit als Chairman des Mathematik-Departments in Stony Brook und seiner Arbeit mit dem legendären Mathematiker Shiing-Shen Chern.

Zusammen haben sie die Chern-Simons-Invarianten entwickelt. Am Anfang war das reine Geometrie, aber später wurden sie für die theoretische Physik unverzichtbar. „I didn't know any physics... and Chern didn't know any physics. We were doing geometry. Ten years later, it turned out to be the exact thing needed for string theory." [00:08:12]

Die Erkenntnis hier: Grundlagenforschung bringt ihren größten Wert oft an Stellen, die die Leute, die sie gemacht haben, nie kommen sahen.

**Im Kern:** Die Chern-Simons-Invarianten begannen als reine Geometrie und wurden später für die theoretische Physik unverzichtbar.

## Der Wechsel in der Lebensmitte

Im dritten Teil beschreibt er den „Mid-Life"-Wechsel, als er beschloss, die Universität zu verlassen und ein Trading-Business zu starten, zuerst unter dem Namen Monemetrics. Er wollte sehen, ob er mathematische Modelle auf die chaotischen Finanzmärkte anwenden kann. „I started trading. I didn't know much about it, but I thought maybe there's some structure here... and there was." [00:10:05]

Die Erkenntnis: Hab keine Angst davor, die Karriere zu wechseln, wenn du glaubst, dass deine Fähigkeiten ein Problem in einem völlig anderen Bereich lösen können.

**Im Kern:** Simons ließ die Uni hinter sich, um mitten im Leben ein Trading-Business zu gründen, damals noch unter dem Namen Monemetrics.

## Renaissance und der Medallion Fund

Der vierte Teil geht um die Kultur von Renaissance Technologies und den Medallion Fund, der zum erfolgreichsten Hedgefonds der Geschichte wurde.

Simons hat bekanntlich nicht die üblichen Wall-Street-„Experten" eingestellt. „We didn't hire from Wall Street. We hired mathematicians, physicists, and computer scientists. You can teach a physicist finance, but it's very hard to teach a finance person physics." [00:14:02]

Die Firma baute auf „Tick-by-Tick"-Daten und auf totaler Transparenz innerhalb des Unternehmens auf. „Everyone saw everyone else's code. There were no silos. If you found a way to improve the model, everyone benefited." [00:29:46]

Die Erkenntnis: Erfolg in komplexen Systemen kommt von Zusammenarbeit und strengem Umgang mit Daten, nicht von „Bauchgefühlen".

**Im Kern:** Renaissance stellte Mathematiker, Physiker und Informatiker ein, und jeder konnte den Code von jedem sehen.

## Fünf Regeln

Im fünften Teil teilt Simons die fünf Regeln, die seine Arbeit und sein Leben geleitet haben.

Regel Nummer eins: Lass dich von Schönheit leiten. „Just as a mathematical theorem can be beautiful, a well-run business or a clever experiment can be beautiful." [00:19:32]

Regel Nummer zwei: Umgib dich mit den Besten. „If you're the smartest person in the room, you're in the wrong room. Hire people who are better than you." [00:20:06]

Regel Nummer drei: Folge nicht der Masse und sei originell. „If everyone is trying to solve the same problem, go solve a different one. It's much easier to be the first if you aren't following the crowd." [00:20:26]

Regel Nummer vier: Gib nicht so leicht auf. „Sticking with it is half the battle. Some of our best algorithms took years to perfect." [00:21:01]

Und Regel Nummer fünf: Hoffe auf Glück. „You need to be prepared, but you also need to be lucky. I've been very lucky." [00:21:13]

**Im Kern:** Lass dich von Schönheit leiten, hol dir die Besten, sei originell, gib nicht zu früh auf und hoff auf Glück.

## Die Simons Foundation

Im letzten Teil spricht er über die Simons Foundation und darüber, wie er die Grundlagenforschung vorantreibt.

Er hat das Flatiron Institute gegründet, ein Zentrum für Computational Science, das Wissenschaftlern die Werkzeuge gibt, um riesige Datensätze in Biologie, Astronomie und Physik zu analysieren. „We wanted to create a place where scientists could just do science, supported by the best programmers and the best computers in the world." [00:34:05]

Die Erkenntnis: Wahres Vermächtnis bedeutet, deinen Erfolg zu nutzen, um die nächste Generation von Denkern und Entdeckern zu unterstützen.

Den kompletten Vortrag kannst du hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=QUTaQvnwLzM

![Bild](https://emin.de/media/jim-simons-my-life-in-mathematics-finance-and-philanthropy/image.png)

**Im Kern:** Über die Simons Foundation und das Flatiron Institute finanziert er Grundlagenforschung und Big-Data-Forschung.
